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Sind wir am Ende? – Philosophie und Kunst zur Apokalypse

Sind wir am Ende? – Philosophie und Kunst zur Apokalypse

Ausstellung und Vorträge vom 21. bis 27. Mai im Pöge-Haus in Leipzig

„Das Ende ist nah“ – dieser Ruf ertönt aus dem Munde der Mahner und Warner seit Jahrtausenden, der Berufenen und Schwindler, der Propheten und Unglücksapostel. Und doch rollt das Weltrad wie eh und je …

Steht unsere heutige Welt wirklich am Abgrund? Woher rührt die scheinbar nicht auszurottende Obsession des Untergangs? Welche Rolle spielt sie politisch? Und was ist überhaupt die „Welt“ im Angesicht der Apokalypse? Von den Bauernkriegen über den Marxismus bis zum Klimawandel eint die Menschen das Verlangen nach einem tragischen Finale der Geschichte.

Die aktuelle Ausgabe der Philosophiezeitschrift Narthex. Heft für radikales Denken (Link) widmet sich der Frage nach der Apokalypse. Im Heft abgedruckt sind Zeichnungen und Gemälde der Leipziger Künstlerin und Philosophin Konstanze Caysa. Einige davon werden vom 21. bis 27. 5. im Pöge-Haus zu sehen sein, begleitet von zwei Arbeiten der Horgauer Künstlerin Pia Christina Stephan. Begleitet wird die Ausstellung von zwei Vorträgen der Narthex-Redakteure Paul Stephan und Alexander Görlitz.

Die Daten:

21. 5., 19 Uhr: Vernissage mit Vortrag von Paul Stephan: Zur Philosophie der Apokalypse. Eine Einführung (Eintritt: 5 €)

24., 25. & 26. 5., je 18:30 bis 22 Uhr: Öffnungszeiten der Ausstellung (Eintritt: 2 €)

27. 5., 19 Uhr: Finissage mit Vortrag von Alexander Görlitz: Phantasien vom gesellschaftlichen Untergang (Eintritt: 5 €)

 

Auch außerhalb der Öffnungszeiten können die Bilder der Ausstellung durch die großen Fenster des Pöge-Hauses betrachtet werden.

Die Veranstaltung wird gefördert von den Fachschaftsräten Kulturwissenschaften und Politikwissenschaft der Uni Leipzig.
Dank einer großzügigen Spende der Sternburg-Brauerei wird bei der Vernissage und der Finissage Freibier geben (solange der Vorrat reicht).